Bergmännische Risswerke

Wir sind seit 1994 durch Anerkennung als andere Person i.S.d. §64 Abs.1 Satz 2 Bundesbergesetz (BBergG) gemäß § 13 Markscheider-Bergverordnung (MArkschBergV) befugt und berechtigt zur Anfertigung und Nachtragung von Risswerken in übertägigen Gewinnungsbetrieben der Steine- und Erdenindustrie.
Wir betreuen seitdem 15 bergmännische Gewinnungsbetriebe mit der Führung der bergmännischen Risswerke und z.T. durch die Herstellung von benötigten Planungsunterlagen in Sachsen und Brandenburg.


Wir erstellen:

  • geometriebezogenen Daten, Risswerke, Ansichten, Schnitte usw.
  • planungsbegleitenden Unterlagen für die zahlreichen Fachämter, die als Träger öffentlicher Belange beteiligt sind
  • Unterlagen für das Bergamt für die weiterführende Genehmigungsplanung

weitere Leistungen:

  • Bestandslage- und Höhenpläne
  • Absteckung von Bauwerken, Trassen, Profilen, Böschungen
  • Digitale Geländemodelle aus Messungen oder Bestandsunterlagen
  • Mengenermittlung aus Horizonten oder Profilen
  • Setzungsmessungen, Deformationsmessungen, Monitoring
  • Recherche/ Beschaffung und Aufbereitung von Geobasisdaten als Planungsgrundlage
  • GIS und CAD - Bearbeitung


Bundesberggesetz (BBergG) § 64 Markscheider

(1) Das für untertägige Aufsuchungs- oder Gewinnungsbetriebe vorgeschriebene Rißwerk muß von einem von der zuständigen Behörde anerkannten Markscheider angefertigt und nachgetragen werden. Für andere Betriebe vorgeschriebene sonstige Unterlagen im Sinne des § 63 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 können auch von anderen Personen, die von der zuständigen Behörde dafür anerkannt sind, angefertigt und nachgetragen werden. (2) Die Markscheider sind bei Anwendung ihrer Fachkunde weisungsfrei. Der Markscheider ist befugt, innerhalb seines Geschäftskreises Tatsachen mit öffentlichem Glauben zu beurkunden. (3) Die Länder können Vorschriften über die Voraussetzungen erlassen, unter denen eine Person als Markscheider tätig werden kann.

Verordnung über markscheiderische Arbeiten und Beobachtungen der Oberfläche (Markscheider-Bergverordnung - MarkschBergV) § 13 Anerkennung anderer Personen

(1) Die zuständige Behörde kann zur Anfertigung und Nachtragung sonstiger Unterlagen nach § 63 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 des Bundesberggesetzes für einzelne Betriebe, die keine untertägigen Aufsuchungs- und keine untertägigen Gewinnungsbetriebe sind, Personen im Sinne des § 64 Abs. 1 Satz 2 des Bundesberggesetzes auf Antrag anerkennen. Die Anerkennung darf nur ausgesprochen werden, wenn nachgewiesen ist, daß der Antragsteller 1. den berufsqualifizierenden Abschluß als Diplom-Ingenieur der Fachrichtungen Markscheidewesen, Bergvermessungswesen oder allgemeines Vermessungswesen einer Hochschule der Bundesrepublik Deutschland oder einen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erworbenen, als gleichwertig anerkannten berufsqualifizierenden Abschluß besitzt und eine mindestens zweijährige fachspezifische Berufstätigkeit nach dem berufsqualifizierenden Abschluß ausgeübt hat oder 2. einen anderen vermessungstechnische Kenntnisse umfassenden berufsqualifizierenden Abschluß besitzt und die für die Anfertigung und Nachtragung der sonstigen Unterlagen zusätzlich erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten in einer mindestens dreijährigen fachspezifischen Berufstätigkeit erworben hat. (2) Die Anerkennung ist zu versagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß die erforderliche Zuverlässigkeit oder körperliche Eignung nicht gegeben ist. (3) Die Anerkennung kann widerrufen werden, wenn Arbeiten nach § 1 Nr. 1 wiederholt oder gröblich nicht entsprechend dieser Verordnung ausgeführt werden.